Über uns – SuzukiMusik Deutschland Landesverband Berlin e.V.

Der SuzukiMusik Landesverband Berlin e.V. ist ein Zusammenschluss engagierter Suzuki-Lehrerinnen, die sich regelmäßig für den Austausch, die Weiterbildung und die gemeinsame Gestaltung des Suzuki-Unterrichts in Berlin treffen. Wir unterrichten Geige und Gitarre nach der Suzuki-Methode und bringen ihre vielfältigen Erfahrungen in unsere Arbeit ein.

Alle zwei Wochen kommen wir zusammen, um pädagogische Themen zu besprechen, neue Impulse für unseren Unterricht zu sammeln und Veranstaltungen für unsere Schüler:innen zu planen. Der kollegiale Austausch und die gemeinsame Reflexion stärken nicht nur unsere eigene Arbeit, sondern auch die Qualität des Suzuki-Unterrichts in Berlin.

Ein besonderes Anliegen unseres Verbands ist es, musikalische Erlebnisse über den Einzel- und Gruppenunterricht hinaus zu schaffen: gemeinsame Konzerte, Workshops, Musizierwochenenden und andere Aktivitäten fördern das Gemeinschaftsgefühl und die Motivation unserer Schüler:innen – und machen Musik lebendig.

Wir verstehen uns als Teil der größeren Suzuki-Gemeinschaft in Deutschland und weltweit. Unsere Arbeit orientiert sich an den Grundwerten der Suzuki-Methode: Respekt, Geduld, Freude am Lernen und Musik als Weg zu einer menschlicheren Welt.

Wir freuen uns über neue Suzuki-Kolleg*innen in Berlin. Wenn ihr bereits Suzuki-Lehrer*innen seid oder Interesse an der Suzuki-Methode habt, meldet euch gerne bei uns!

Die Dozent:innen

Alba San Quirico Corral 

Geige

Ich bin Alba San Quirico, eine junge spanische Frau, die seit 2012 in Berlin lebt. Ich habe eine große Leidenschaft für Musik, das Geigenspiel und den Geigenunterricht. Es freut mich sehr, viele Schüler*innen und Familien auf ihrem musikalischen Weg begleiten zu dürfen.

Ich bin diplomierte Violinistin, Musiktherapeutin sowie zertifizierte Lehrerin der Suzuki-Methode (alle Stufen nach der European Suzuki Association), der Paul-Rolland-Pädagogik und der Colourstrings-Kindergartenpädagogik.

Meine Unterrichtserfahrung begann vor 20 Jahren. Besonders hervorheben möchte ich meine Arbeit von 2014 bis 2018 mit der „Jungen Camerata Academica“ unter der Leitung von Isabel Morey Suau in Kiel, die ebenfalls nach der Suzuki-Methode unterrichtet. Anfang 2018 habe ich „Fruzuki“ in Berlin gegründet. Ich unterrichte gerade in Kreuzberg.

Darüber hinaus habe ich über viele Jahre Erfahrung in verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles gesammelt – vor allem in Deutschland und Spanien. Seit 2021 bin ich Konzertmeisterin des Babylon Orchesters Berlin.

 

In meiner Freizeit reise ich gerne, lese, lerne Sprachen, mache Yoga, kickboxe, tanze und verbringe Zeit mit meinen Freund*innen und meiner Familie.

Link zu meiner Website: https://fruzuki.com/

Kristanne Harden

Geige

Kristanne Harden, geboren in Lexington, Kentucky, USA hat mit 7 Jahren Geigenunterricht nach der Suzuki Methode angefangen. Nach dem Musikstudium an der Universität in Louisville ist sie nach Deutschland gekommen und studierte Barockvioline an der UdK in Berlin. Die Ausbildung zum Suzuki-Lehrer hat sie in 2004 durch die Suzuki Association of the Americas in Columbus, Ohio angefangen und später durch die European Suzuki Association (ESA) bei Christophe Bossuat bis Stufe 4 absolviert. Seit 2004 gibt sie Geigenunterricht nach der Suzuki Methode in Berlin Zehlendorf. Ihre Unterrichtsschwerpunkte sind Motivation, gute Gruppendynamik, und positive Vorspielerlebnisse.

Claudia Meinel

Geige

Ich wurde in Potsdam geboren und begann meine musikalische Ausbildung an der Musikschule Potsdam. Danach besuchte ich das Bach-Gymnasium in Berlin (Ost) und studierte an der Hochschule für Musik „Franz Liszt" in Weimar und an der Hochschule der Künste (heute UdK) bei Koji Toyoda. 

Meine Suzuki-Ausbildung absolvierte ich bei Flora Gall in Hof. Seit 2004 arbeite ich als Suzuki-Lehrerin, zuerst an der Musikschule Schöneberg, jetzt nur noch an der Musikschule Pankow und Prenzlauer Berg.

Ich bin seit 2011 im Team von SUZUKIMUSIKDEUTSCHLAND 2011 – LV BERLIN e.V.

Hinweis:  Neue Schüler können nur sehr begrenzt über die Musikschulen aufgenommen werden.

Kate Greenhalgh Coelle

Geige

Kate Greenhalgh Coelle wurde in Princeton geboren und wuchs in New York auf. Sie ist Suzuki-Lehrerin in der dritten Generation. Schon ihre Großmutter war Bratschistin und Geigerin und unterrichtete nach der Suzuki-Methode, und auch ihre Mutter betreibt bis heute eine Suzukischule in New York. Mit knapp zwei Jahren hatte Kate das erste Mal eine Geige in der Hand, und mit fünf Jahren begann sie Klavier zu spielen. Beide Instrumente erlernte sie anhand der Suzuki-Methode. Mit zwölf Jahren durfte sie in einem Streichquartett die Bratschenstimme übernehmen, wobei sie sich sofort in das Instrument verliebte.

Noch während der Schulzeit bekam Kate Unterricht an der Manhattan School for Strings, der Meadowmount School of Music und bei Professor*innen der Juilliard School und des New England Conservatory. Nachdem sie ein Studium mit dem Hauptfach Musikwissenschaft an der Harvard University absolviert hatte, begann sie zunächst als Opernregisseurin zu arbeiten, was sie nach Berlin führte.

Die spezifische Ausbildung zur Suzuki-Lehrerin begann sie bei Ronda Cole in Washington D.C. sowie bei Linda Fiore in Salt Lake City. Unter dem Dach der European Suzuki Association (ESA) absolvierte sie schließlich bei Christophe Bossuat (Lyon) sämtliche Stufen der Lehrerausbildung.

Seit 2008 unterrichtet sie in Berlin Schüler*innen zwischen 3 und 19 Jahren auf Geige und Bratsche. Ihre Schüler*innen haben seit vielen Jahren am Regional-, Landes- und Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 1. Preise erzielen können. Einige studieren mittlerweile Violine oder Viola an renommierten Hochschulen oder sind bereits professionelle Musiker*innen geworden.

Kate legt einen großen Schwerpunkt auf Kammermusik und das gemeinsame Musizieren. Sie organisiert dafür auch regelmäßig "Klassenfahrten" und Workshops. So ist es ihr ein großes Anliegen, im Sinne Suzukis mithilfe der Musik Menschen auszubilden, die durch die Gemeinschaft ein Gefühl von Sinnhaftigkeit und Verantwortung entwickeln. So treten ihre Schüler*innen auch häufig bei Wohltätigkeitsveranstaltungen auf, z.B. in Pflegeheimen, bei der Flüchtlingshilfe oder beim Frühstück für Obdachlose.

Als Gastdozentin hat Kate bei Workshops in Deutschland, Frankreich, Polen, Belgien, Italien und den USA unterrichtet. Als 1. Vorsitzende des Landesverbandes Berlin von Suzuki Musik Deutschland organisiert sie zusammen mit ihren leidenschaftlichen Kolleg*innen neben Fortbildungen für Lehrer*innen auch Workshops für Berliner Suzuki-Schüler*innen.

Seit 2011 darf Kate als Mutter ihrer Tochter Alma, die Bratsche und Geige spielt, auch das dritte Element des "Suzuki-Dreiecks" (Lehrer-Kind-Elternteil) erleben.

Yoko Nijdam-Hoshino

Geige

Yoko Nijdam-Hoshino, geboren in Hamamatsu, Japan, bekam sie bereits mit 9 Monaten ihr Lieblingsspielzeug, eine 1/16 Geige. Ihr erstes Vorbild war der 3 Jahre ältere Bruder, der später bei Dr. Shinichi Suzuki in Matsumoto studierte.

Weil ihr die 1/16 Geige viel zu groß war, übernahm ihre Mutter, die damals gerade Suzuki-Lehrerin wurde, bis zum Alter von 2,5 Jahren das Greifen der linken Hand. Ihr Vater (Klavierstimmer und Techniker bei YAMAHA) musste ebenfalls für sie greifen lernen. Im Alter von 3 Jahren begann sie mit Klavier und Gehörbildung. Mit 3 Jahren erhielt sie Violinunterricht von Yukiko Takeda, später Susumu Miyazawa und Hideyuki Nimura.

Nach Abschluss ihres 5-jährigen Violinstudiums am Tokyo College of Music zog sie nach Berlin, wo sie bei Professor Béla Papp weitere 6 Jahre studierte. Dieser öffnete ihr die Augen bezüglich der Arbeit am Ton, was sie letztendlich dazu brachte, sich zur Suzuki-Lehrerin ausbilden zu lassen.

Seit 2003 unterrichtet sie in Berlin und im In- und Ausland Kinder nach der Suzuki-Methode. 2012 gründete sie SuzukiMusik Deutschland 2011 – Landesverband Berlin e.V. zusammen mit ihrem Berliner Suzuki-Kollegium. Seit 2018 ist sie Teacher Trainer und in der Lehrerausbildung in Deutschland und anderen europäischen Ländern tätig. Sie spielt regelmäßig Kammermusik und ist 2. Sologeigerin des von Béla Papp geleiteten Corelli-Kammerorchesters.

Neus Saval Llorca

Geige

Neus studierte Violine in Spanien und anschließend in Berlin bei Prof. Stephan Picard. Ihr Violinstudium in klassischer Musik absolvierte sie mit Auszeichnung. Sie erhielt mehrere Stipendien, darunter ein Stipendium der Universität von Santiago de Compostela (Spanien) für den internationalen Musikkurs „Música en Compostela“. Zudem nahm sie an verschiedenen Wettbewerben in Spanien teil und wurde sowohl im Fach Violine als auch im Fach Klavier ausgezeichnet.

Ihre Leidenschaft gilt dem Unterrichten. Nach der Entdeckung der Suzuki-Methode begann sie ihre Ausbildung zur Geigenlehrerin und hat bis zur 4. Stufe der European Suzuki Association bei Isabel Morey Suau erfolgreich abgeschlossen. Durch die Suzuki-Methode hat sie einen äußerst faszinierenden Weg gefunden, auf dem sie eine sehr gut strukturierte Methode mit hervorragenden Ergebnissen kennengelernt hat.

 Außerdem wurde sie in Colourstrings, Children Music Lab und Music Mind Games ausgebildet, und im Jahr 2022 absolvierte sie ihr Masterstudium in Musikpädagogik. Derzeit setzt sie ihre Ausbildung als Geigenlehrerin in der Suzuki-Methode fort.

Sie spielte über mehrere Jahre in zahlreichen Orchestern und Ensembles und nahm an internationalen Konzerttourneen teil. Dazu zählen unter anderem die Berliner Symphoniker und das Babylon Berlin Orchester. Derzeit verbindet sie ihre pädagogische Tätigkeit mit ihrer aktiven Konzerttätigkeit.

Seit 2020 ist sie als Geigenlehrerin nach der Suzuki-Methode an der Musikschule Béla Bartók in Berlin an den Standorten Pankow und Weißensee tätig. Von 2023 bis 2025 nahm sie unter der Leitung von Isabel Morey Suau am Projekt von MitMachMusik e.V. teil und war dort sowohl als Geigenlehrerin als auch als Leiterin des Musikclubs tätig, einem Projekt zur Integration von Geflüchteten in Berlin-Spandau.

 Seit 2022 ist sie Mitglied des Teams von SuzukiMusikDeutschland 2011 – LV Berlin e.V.

Carolina Folmer

Gitarre

Die Gitarristin Carolina Folmer begann ihr Studium bereits in jungen Jahren in ihrer Heimat Argentinien. Zu ihren Lehrer*innen zählen Cristina Balparda, Graciela Pomponio de Martinez-Zárate, Walter Ujaldón, Marc Regnier und René Izquierdo. Ihre akademische Ausbildung absolvierte sie am Nationalkonservatorium von Buenos Aires, am College of Charleston sowie an der University of Wisconsin-Milwaukee.

Frau Folmer studierte die Suzuki-Methode bei Mary Lou Roberts, David Madsen und Andrea Cannon.

Sie unterrichtet in ihrem eigenen Privatstudio in Friedrichshain, an der Schostakowitsch Musikschule Lichtenberg sowie an der Landesmusikakademie Berlin und ist zudem regelmäßig als Gastdozentin bei verschiedenen europäischen Suzuki-Workshops tätig.